Die australische Pop-Königin Kylie Minogue (40) ist am Donnerstag von Prinz Charles mit dem Orden OBE (Offizier des Britischen Imperiums) im Londoner Buckingham Palast ausgezeichnet worden.
Die 1,53 Meter “große” Sängerin strahlte wie ein Honigkuchenpferd, als sie den Palast nach der Zeremonie in einer Limousine verließ (siehe Video).
Zur Verleihung trug sie ein selbst gebasteltes cremefarbenes Sternen-Kleid und goldene High Heels.
Mit dem Orden wurde Kylie für ihre Verdienste an der Musik geehrt. Er war zuvor unter anderem an Fußballer David Beckham, Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling und Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing verliehen worden.
Konkret wird die Auszeichnung Kylie allerdings nicht viel bringen. Als Trägerin des Ordens darf sie nun lediglich in der Londoner St. Paul’s-Kathedrale heiraten und dort ihre Kinder taufen lassen.
(k.o.)-kommentar: Liebe Kylie, “Heiraten” und “Kinderkriegen” sind ja angeblich momentan so gar nicht deine Themen (k.o. berichtete), aber wer weiß… Irgendein Mann auf der Welt wird dein kleines Herz schon erobern. Und in Indien hat gerade eine 70-Jährige Zwillinge zur Welt gebracht. Du siehst, dir bleiben noch locker 30 Jahre…
Der schwule Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (54) hat am vergangenen Samstag zum ersten Mal seit Jahren nicht am Christopher-Street-Day (CSD) der Hauptstadt teilgenommen.
Der Mann, der sich bei dieser Veranstaltung in der Vergangenheit gerne neben schlecht gelaunten Transen ablichten ließ (siehe Foto), hatte in diesem Jahr etwas Besseres vor.
Wer sich nun fragt, wo Klausi-Mausi am Tag der Homo-Demonstration, den viele Schwule und Lesben als ihren “höchsten Feiertag des Jahres” sehen, war, der wird von der deutschen Zeitschrift “Bunte” aufgeklärt.
Das Magazin berichtet, Klausi-Mausi habe sich auf der Hochzeit von TV-Moderatorin Sabine Christiansen (50) und ihrem Lebensgefährten Norbert Médus (55) vergnügt. Die beiden sollen in Paris standesamtlich geheiratet haben. Die Hochzeit sei im Rathaus des 7. Arrondissements vom Pariser Oberbürgermeister Bertrand Delanoe vollzogen worden.
Klausi-Mausi war natürlich nicht irgendein Gast. Nein, er war zusammen mit Frankreichs Justizministerin Rachida Dati Trauzeuge. Im Anschluss an die Zeremonie habe man im engsten Freundes- und Familienkreis gefeiert.
Das “richtige” Hochzeitsfest soll angeblich in den nächsten Wochen auf der Insel Tagomago vor der Ostküste von Ibiza stattfinden.
(k.o.)-kommentar: Lieber Klaus, wir können dich verstehen. Wer gerne gute Transen sehen möchte, der ist bei der Hochzeit von Sabine Christiansen garantiert besser aufgehoben, als auf dem Berliner CSD.
Normaler Weise werden nach amerikanischen Präsidenten Highways, Denkmäler oder sogar ganze Bundesstaaten benannt. Aber normaler Weise haben amerikanische Präsidenten auch nicht so viel Scheiße zu verantworten wie der aktuelle Amtsinhaber.
So wundert es nicht, dass eine Bürgerinitiative aus der kalifornischen Metropole San Francisco laut New York Times versucht, eine örtliche Fäkalienaufbereitungseinrichtung in “George W. Bush”-Kläranlage umbenennen zu lassen.
Die Gruppe sammelt schon fleißig Unterschriften, um eine Volksabstimmung Ende des Jahres zu erreichen. Die Umbenennung bezeichnen die Initiatoren als “angemessene Ehrung für einen wahrhaft einzigartigen Präsidenten”.
Die New York Times zitiert Brian McConnell, den Organisator der Aktion:
Die meisten Politiker tendieren dazu, narzistisch und egomanisch zu sein. Daher ist es für Satiriker wichtig dazu beizutragen, ihre Geschichte richtig einzuordnen, anstelle den Politikern zu erlauben, sich selbst in der Geschichte zu verewigen.
(k.o.)-kommentar: Liebe Einwohner von San Francisco, bitte stimmt für dieses Vorhaben! Jedes Mal, wenn ihr auf dem Klo seid, könntet ihr dem (bald ehemaligen) Präsidenten die von ihm fabrizierte Scheiße heimzahlen. Wäre das nicht toll!
Schon als kürzlich ihr Dackel überfahren wurde (k.o. berichtete), hatten wir der dänischen Königin Margrethe (68) zu einem Zahnarzt-Wechsel geraten. Aus aktuellem Anlass müssen wir diesen Ratschlag leider erneut anbringen.
Das “Dental-Chaos” auf zwei Beinen hat nämlich am Freitag bei seinen Landsleuten Empörung ausgelöst, weil sie sich zusammen mit ihrem Prinzgemahl Henrik mit wesentlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Gegend chauffieren ließ.
Auf der Helsingör-Autobahn Richtung Kopenhagen darf man nur 68 mph (110 kmh) schnell fahren, doch der Dienstwagen der dänischen Queen hatte Augenzeugen zufolge schnittige 100 mph (160 kmh) drauf.
Die Agentur Danapress zitiert einen Augenzeugen mit den Worten:
Ich war schockiert über die wahnwitzige, vollkommen verantwortungslose Fahrt.
(k.o.)-kommentar: Liebe Dänen, seid froh, dass euer Oberhaupt mit dem Auto fährt und sich nicht per Hubschrauber (gibt es so was in Dänemark überhaupt?) fortbewegt. Und anstatt euch über die Geschwindigkeitsübertretung aufzuregen, solltet ihr lieber alle eine Petition unterzeichnen, in der neue Zähne für eure Queen gefordert werden.
Zuerst war es ihm wohl unangenehm, doch inzwischen ist der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy (53) froh um sein Gattin Carla Bruni (40) - und ihre Nacktfotos (siehe Video).
Umfragen zufolge ist er nämlich in seinem Heimatland weit weniger beliebt als seine Frau. Und so hofft er jetzt, vom Erfolg des singenden Ex-Models zu profitieren. Die britische Times spricht schon vom “Carla-Effekt”, also dem positiven Abfärben ihres Ruhms und Images auf Herrn Président.
Insofern trifft es sich für Nicolas ganz hervorragend, dass Carla im Juli ein neues Album veröffentlichen wird. Auch die Tatsache, dass sie darauf Texte singt wie “Du bist meine Droge, tödlicher als afghanisches Heroin, gefährlicher als kolumbianisches Puder” schockt ihn nicht mehr. Und bei “Ich bin ein Kind - trotz meiner 40 Jahre - trotz meiner 30 Liebhaber – ein Kind” lächelt er nur sanft.
(k.o.)-kommentar: Lieber Nicolas, wer hätte gedacht, dass der französische Staatspräsident eines Tages von der Beliebtheit einer Schlampe profitiert. Wahnsinn. Ihr Franzosen seid wirklich liberal.
Adolf Hitler ist zurück in der deutschen Bundeshauptstadt. Das bekannte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds wird im Juli 2008 einen Ableger in Berlin eröffnen und dann auch eine Figur des durchgeknalltesten und grausamsten Diktators aller Zeiten zeigen.
Doch gegen die öffentliche Präsentation des Wachs-Adolfs formiert sich Widerstand. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland forderte am Dienstag, die Figur solle durch einordnende Informationen zu Hitler und zur NS-Zeit ergänzt werden und schloss sich damit der Meinung des Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit an.
Bei Madame Tussauds hat man inzwischen auf die Kritik reagiert. So werden in der Ausstellung mehrere Tafeln über den Zweiten Weltkrieg und die Millionen Opfer Hitlers informieren. Aus Respekt vor ihnen wird auch das Fotografieren der Figur verboten sein.
Außerdem wird Hitler nicht auf dem Höhepunkt seiner Macht dargestellt, sondern kurz vor seinem Selbstmord gezeigt, wie er mit verzweifeltem Gesichtsausdruck hinter einem Tisch in einem dunklen Raum steht, der wie ein Bunker gestaltet ist.
(k.o.)-kommentar: Wenn man den Verlautbarungen von Madame Tussauds Glauben schenken darf, dann hat man sich dort schon im Vorfeld einige sinnvolle Gedanken um die Präsentation Hitlers in Berlin gemacht. Man lässt auch keinen Zweifel daran, dass man alles gegen eine Mystifizierung des Diktators unternimmt. Und zur deutschen Geschichte gehört er nun leider. Also kann man ihn nicht einfach weglassen.
Eigentlich ist es Ausländern in Malawi nicht erlaubt, Kinder zu adoptieren. Aber wenn man Madonna heißt, das afrikanische Land mit großen Spenden unterstützt und zur Sicherheit mit einem Heer von Anwälten anreist, dann wird auch in Malawi das Unmögliche möglich gemacht.
Als Abschluss eines langen Prozesses, der von Protesten gegen die Ausnahmeregelung begleitet wurde, gaben Madonnas Anwälte am Mittwoch das Gerichtsurteil bekannt, wonach die Queen of Pop ab sofort die offizielle Mutter des kleinen David Banda (2) ist. Einer ihrer Anwälte erklärte:
Wir sind sehr glücklich mit dem Urteil des Richters. Es ist ein positives und schönes Urteil, das Einfluss auf das Adoptionsrecht in Malawi haben wird.
Den kleinen David hatte sich die 49-jährige “Madge” 2006 in dem von AIDS und Hunger gebeutelten Land ausgesucht. Er lebt seitdem zusammen mit ihr und ihrem Mann Guy Ritchie (39) in London.
(k.o.)-kommentar: Liebe Madonna, wenn man bedenkt, was du an Kohle in die Adoption von David gesteckt hast, dann muss es wirklich Mutterliebe auf den ersten Blick gewesen sein. Denn irgendein Kind hättest du woanders definitiv viel billiger adoptieren können. Von daher: Hut ab. Und dass es Malawi schadet, wenn Ausländer vom Hungertod bedrohte Kinder adoptieren, das glauben wir auch nicht so recht. Hauptsache, man überprüft vorher, wer die Kinder adoptiert.
Bill Henson ist ein renommierter Foto-Künstler (Werke siehe Video), dessen Arbeiten unter anderem schon im New Yorker Guggenheim Museum gezeigt wurden.
Vergangene Woche sollte in seinem Heimatland Australien eigentlich eine Henson-Ausstellung eröffnet werden, doch kurz vor der Vernissage wurde die Schau von der Polizei geschlossen und 20 seiner Fotografien beschlagnahmt.
Und das alles nur, weil ein Mitglied des australischen Kinderschutzbundes einige seiner Werke für Kinderpornografie hält und deshalb Anzeige erstattet hatte.
In die Affäre mischte sich sogar der australische Premierminister Kevin Rudd ein. Auch er bezeichnete die Fotos als “abscheulich”.
Auf den Bildern, die teilweise über 20 Jahre alt sind, zeigt der Künstler 12- bis 13-jährige Kinder, einige von ihnen unbekleidet (Link zu einem der beschlagnahmten Fotos).
Gegen die Schließung der Ausstellung formiert sich nun erheblicher Protest. 42 australische Persönlichkeiten aus der Kunst- und Kulturszene, darunter auch die Schauspielerin Cate Blanchett, haben ihren Premierminister in einem offenen Brief aufgefordert, seine Äußerungen zu überdenken. Sie schrieben:
Die mögliche Strafverfolgung eines unserer am meisten respektierten Künstler ist nicht der richtige Weg, ein kreatives Australien aufzubauen und schadet unterschwellig unserem kulturellen Ansehen. (…) Wir möchten klar stellen, dass niemand von uns den Missbrauch von Kindern befürwortet. Hensons Werke haben jedoch nichts mit Kinderpornografie zu tun und sind nach der Meinung einiger der angesehensten Kuratoren und Kritiker der Welt definitiv Kunst.
Doch trotz dieser eindeutigen Worte zeigte sich der Premierminister laut britische Daily Mail am Mittwoch erkenntnisresistent:
Ich habe meine Meinung kund getan und ich stehe zu meiner Meinung. Ich entschuldige mich nicht dafür und ich werde sie nicht ändern. Ich kämpfe leidenschaftlich dafür, dass Kinder in Arglosigkeit aufwachsen können.
(k.o.)-kommentar: Lieber Kevin, schade, dass du von Kunst so gar keine Ahnung hast! Sogar eines der damaligen Models hat in einem Interview erklärt, dass sie Bill Henson voll und ganz unterstützt und es sich keinesfalls um Kinderpornografie handele. Die Frau, heute selbst Mutter, bezeichnete die Fotos vielmehr als “künstlerisch” und “kreativ”. Auch habe sie sich während der Aufnahmen niemals unangenehm gefühlt. Wir können nur hoffen, dass deine Landsleute bei der nächsten Wahl einem Premierminister den Vorzug geben, der sein Land nicht international blamiert.